Unterstützte Kommunikation

Graphic Recording bezeichnet die Methode, Vorträge bei Veranstaltungen und Kongressen mittels Flipchart- oder Leinwandzeichnungen live zusammen zu fassen. Auch der Begriff Graphic Facilitation hat sich inzwischen durchgesetzt, der so viel wie „graphische Moderation“ oder „graphische Erleichterung“ bedeutet, wenn man es wörtlich übersetzt.

Geht es konkret darum, Menschen das Verstehen zu erleichtern, sprechen wir von unterstützter Kommunikation (abgekürzt UK). International wird dieses Fachgebiet auch Augmentative and Alternative Communication (AAC) genannt. Gemeint sind damit alle Kommunikationsformen die fehlende Laut- oder Schriftsprache ergänzen (augmentative) oder ersetzen (alternative).

Im Unterschied zum klassischen graphic Recording werden bei der unterstützten Kommunikation nicht nur die Inhalte sichtbar gemacht, sondern es erfolgt auch - nach einer bestimmten Redezeit der Vortragenden - eine Zusammenfassung in einfacheren Worten, gestützt durch die Bilder, die in der Zwischenzeit entstanden sind.

Unterstützte Kommunikation ist mit der Simultanübersetzung durchaus vergleichbar, ersetzt aber weder Dolmetschleistungen jeder Art, noch Leichte Sprache. Sie hinterlässt Bilder der gesprochenen Worte für etwaige Nachbesprechungen. 

UK fordern Tagungteilnehmer_innen mit Lernschwierigkeiten inzwischen sehr selbstbewusst ein, aber auch ein Publikum anderer Muttersprachen oder fachfremde Personen profitieren davon.

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